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Inside Review: House Of Cockroach

Wer will nicht gerne ein Time Crisis, oder gar ein House Of The Dead auf der Xbox 360 zocken? Gut, mag einige geben die mit den sogenannten Railroad-Shootern nix anfangen können, aber viele mögen sie. Und für all die, die gerne auf unsichtbaren Gleisen durch die Level geführt werden und dabei komisches Geschmeiß aufs Korn nehmen wollen – und natürlich auch all die anderen Indie Freunde – haben wir hier auf inside-360.de mal wieder ein feines, kleines Review zu House Of Cockroach aus dem Hause tworkstudio.

Im Gegensatz zu den anderen beiden Reviews werden wir uns hier etwas kürzer fassen – quasi wieder den guten, alten Teststempel für die Indies -, holen uns aber noch die zweite Meinung vom Manni ein. Denn auch er durfte den Titel testen. Wir werden in Zukunft vermehrt eine zweite Meinung zu den Spielen dazu holen. In aller Regel von mir, Kn0kkelmann und Manni. Nicht bei jedem Titel, aber bei vielen wird es sicher klappen. Nun aber ab zum Review zu House Of Cockroach……

Allgemeine Infos

Name & Link zum Spiel: House Of Cockroach

Entwickler: tworkstudios

Preis: 240 Microsoft Points

Größe: 148 MB

Das erste was bei dem Titel auffällt ist die Optik. Diese schaut für ein Indie Titel wahrlich gut aus. Die Umgebung erstrahlt in feinster 3D Optik. Für ein Indie Spiel wahrlich eine sehr gute Leistung. Diese ist wahrscheinlich auch dafür verantwortlich dass das Spiel die Grenze der MB Größe für Indie Games beinahe knackt. Fast 150 MB wollen durch den Äther. Die Animationen der Krabbelviecher sind simpel und kaum der Rede wert. Diese gilt es nämlich zu eliminieren und dafür dann die Punkte zu kassieren. Drei Waffen stehen euch dafür zu Verfügung, wobei jede verschiedene Punkte einbringt. Anders als bei den meisten Railroad-Shootern tut euch das Ungeziefer nichts an. Es geht hier nur rein ums Punkte sammeln und Highscore knacken. Das verleiht dem Titel einen Hauch von Leichtigkeit, jedoch vermisst man ein klein wenig die Herausforderung. Steuern tut es sich leicht und recht präzise. Sofern man das mit einen Controller erreichen kann. Lokal darf man auch gerne mit 3 weiteren Leuten umher ballern. Einen Online Co-Op Modus gibt es leider nicht. Natürlich macht es zu zweit auch ein bisschen mehr Laune.

Die 7 Level sind mit sehr viel Mühe gestaltet worden, sind schön abwechslungsreich, morbide und heruntergekommen. Man hat am Anfang der Stufen dann die Wahl zwischen 2 Wegen (was so halt 14 Level ergibt). In der Regel einen leichten und ein schweren. Die „Strecke“ die man „fährt“ dauert meistens nur 2-3 Minuten und dort gilt es dann so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Für rund 3 Euro (240 MS Points) ist es ein recht kurzer Spaß, der jedoch das Auge gut verwöhnt.

Kn0kkelmanns Fazit:

HOC ist wahrlich ein kurzes, aber tolles Erlebnis. Man kommt schnell ins Spiel und ist genauso schnell wieder raus. Eine Story benötigt das Spiel nicht. Stellt euch einfach vor ihr seid Kammerjäger und vernichtet alles Untier was sich in euer Fadenkreuz wagt. Und das in ein recht grusliges Gemäuer. Der einfache Schwierigkeitsgrad ist nett, aber lässt die gewisse Herausforderung vermissen. Dafür sorgt dann aber die härtere Route. Alles der Punkte wegen. Für einen kurzen Spaß zwischendurch eignet sich House Of Cockroach ganz gut. Der Preis ist vielleicht etwas teuer, der netten Optik aber wegen passt das dann wieder. Alternativen gibt es kaum auf dem Indie Sektor und deswegen gibt es von mir eine Kaufempfehlung mit Einschräkung  und folgende Punktzahl:

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Manni`s Fazit:

Stehe dem Spiel recht neutral gegenüber. Einerseits ist die Optik wirklich nett aber das Gameplay sorgt nur für kurze Zeit für etwas Spaß. Hätte man dem Coop-Modus eine „Online-Fähigkeit“ spendiert, wäre der Kauf und der Preis sicherlich gerechtfertigt. Insgesamt ein „nur“ nettes Spiel für zwischendurch und durch die harte Konkurrenz im Indie-Games-Sektor (dabei meine ich alle Genres) wird House of Cockroach möglicherweise flott untergehen…

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30. Januar 2010 | Autor: Kn0kkelmann

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