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[inside-360 @ gamescom] Alles wichtige von der Microsoft Pressekonferenz

Wir haben ja gestern via Liveblog von der Microsoft / Lionhead Pressekonferenz berichtet und euch die Neuigkeiten rund um Fable direkt mitgeteilt. Heute wollen wir euch alle wichtigen Informationen nochmals zusammengefasst und erklärt präsentieren. Peter Moleneux hat sich ausführlich zu seinen Vorhaben für Fable 3 geäußert und wir werden etwas genauer darauf eingehen was mit „Fühlen der Macht“, „Judgements“ und dem neuem „Touch Emotions“ System gemeint ist.

Falbe 2 Episodes:

Fable 2 Episodes wird nichts anderes als das ursprüngliche Fable 2 in kleine Häppchen unterteilt. Insgesamt wird das Spiel ab dem 29. September in 5 Episoden unterteilt zum Download angeboten. Die erste Episode, die die Kindheit des Helden umfasst (sozusagen das Tutorial) wird gratis zum Download bereitstehen. Die anderen vier Episoden werden aber euer Punktekonto belasten (wir bei inside-360 gehen von 800 oder 1200 MS Points je Episode aus was dann 40 bzw. 60€ für das komplette Spiel machen würde). Fable 2 Episodes ist übrigens kompatibel zu dem erschienen DLC für Fable 2.

Fable 3:

Mit Fable 3 kündigte Peter Moleneux auch direkt den Nachfolger zu Fable 2 an. Das Spiel soll Ende 2010 erscheinen und einige innovative Spielmechaniken bieten. Fable 3 spielt 50 Jahre nach dem Ende von Teil 2 und der Spieler spielt ein Kind des Helden aus Teil 2. Daten zu diesem Helden sucht sich Fable 3 aus einem eventuell vorhandenen Fable 2 Spielstand. Peter Moleneux will dem Spieler ein ganz neues Gefühl der Macht und deren Auswirkung geben. Fable 3 soll zeigeteilt sein: In der ersten Hälfte des Spiels muss der Spieler den tyrannichen König stürzen indem er Verbündete findet und eine Revolution vorbereitet. Dies alles wird rollenspieltypisch durch Quests geschehen. Im zweiten Teil des Spiels ist der Spieler selber Herrscher und wird sehen können wie seine Entscheidungen sein Land beeinflussen. Hier kommt auch eine der neuen Spielmechaniken zum Einsatz:

Judgement:

Als Erklärung lassen wir Mr. Moleneux mit seinem Beispiel von der gamescom selber zu Wort kommen:

„Stellt euch vor: Eure Palastwache kommt mit einem Mädchen zu euch das beim Stehlen von Nahrung erwischt wurde: Nun ist es an euch zu Entscheiden was passieren soll. Ihr könnt sofort ein Urteil fällen oder erst die Palastwache und das Mädchen befragen und euch die Küche, den Tatort, ansehen – Eventuell erzählt das Mädchen das es nur Hunger hatte und ihre Familie kein Geld für Lebensmittel hat. Dies wäre ein Hinweis auf Armut in eurem Königreich. Nun könnt ihr das Mädchen verurteilen oder die Familie aufsuchen und euch ein Bild vom Leben eurer Untertanen machen. Danach wollt ihr vielleicht etwas mehr Geld aus eurem Staatsvermögen für die Bekämpfung der Armut in eurem Königreich ausgeben. Ihr könnt das Mädchen natürlich auch zu Gefängnis oder gar dem Tod verurteilen“

Diese Art der Entscheidungsfreiheit zieht sich durch die komplette Präsentation. Peter Moleneux verspricht, dass die Verwaltung des Königreiches nicht in dem studieren von Tabellen enden wird. Er nennt die Teaserseite auf Lionhead als Beispiel: Dort wurden in den letzten Tagen berühmte Persönlichkeiten mit bekannte Aussagen präsentiert und der Besucher konnte dieser Aussage zustimmen oder diese Aussage ablehnen. Nach diesem System sollt ihr auch euer Königreich beeinflussen können. Als weiteres Beispiel nennt er euer Schloss: Ihr könnt Geld aus der Staatskasse verwenden um dieses auszubauen und mit Prunk zu versehen – oder ihr könnt es zu einer Ruine verfallen lassen indem ihr gar kein Geld für euer Zuhause opfert.

Gegen Ende der Präsentation spricht Peter Moleneux noch ein weiteres neues Gameplayelement an, die sogenannten

Touch Emotion Controls

Mit dieser Funktion ist die nächste Stufe der Emotionen aus Fable 2 gemeint. So sollen keine festen Animationen mehr abgespielt werden sondern der Spieler soll jederzeit frei entscheiden können wie und wo er einen anderen Charakter berühren will. so sollen sich fremde Charaktere beim ersten Treffen die Hand geben, wenn sie gute Freunde geworden sind begrüßt man sich mit einer herzlichen Umarmung. Aber auch in anderen Situationen soll dieses neue System zum Einsatz kommen wie Peter Moleneux erklärt:

„Stellt euch folgende Situation vor: Ihr kommt an ein brennendes Haus indem noch ein kleiner Junge ist und ihr sollt diesen Jungen retten. Bisher lief dies immer so ab: Man kommt an Haus und dann steht da „Drücke A um das Kind zu retten“ – Man drückte dann den A-Knopf und rettete den Jungen dadurch. So entsteht kein Drama und kein Gefühl mitten im Spiel zu sein, mit der Touch Emotion Control würde diese Szene folgendermaßen ablaufen: Man betritt das Haus, sieht den Jungen und streckt ihm die Hand hin – er ist aber zu ängstlich diese zu greifen, also nehmen wir ihn am Handgelenk und ziehen ihn zu uns und dann hinter uns her Richtung Ausgang. Dann droht plötzlich das Gebäude zusammen zu stürzen- Also ziehen wir das Kind zu uns und nehmen es auf den Arm und rennen los Richtung Ausgang. Dabei halten wir unsere Arme schützend über das Kind.“

Während dieser ganzen Beschreibung führte Peter Moleneux die Bewegungen die er Beschrieb selber mit den Händen aus. Nimmt man nun den Erscheinungstermin von Fable 3 (End 2010) und den von Project Natal (ebenfalls Ende 2010) und bedenkt, dass Milo&Kate, die atemberaubende E3 Präsentation von Natal, ebenfalls von Loinhead stammt gehört nicht viel Fantasie dazu sich auszumalen, dass Fable 3 einer der ersten Titel mit Natal Unterstützung wird. Dazu passt auch die Schlussausage von Peter Moleneux, dass man weiterhin hart an Milo&Kate arbeitet.

20. August 2009 | Autor: Stargaze

Kommentare

  1. Also wenn das neue Fable 3 in einer Natal – Fuchtel – Orgie endet, werde ich wohl die Finger davon lassen. Vieleicht ist Herr Moleneux ja so schlau und lässt den simplen „A“ Knopf als Alternative im Spiel oder beschränkt derartige Aerobic Einlagen auf ein absolutes Minimum, oder ich werde mir das nicht antun.

    Fable 2 hat mir Spass gemacht, denn trotz aller Vorankündigungen war es ein schönes RPG mit Monster Klatschen und Leveln und dazu ein schönes Wirtschafts Game wo es darum ging alle Häuser zu besitzen, der restliche Quatsch mit den Entscheidungen hat den tollen Spielkern nicht wirklich sabotiert, nur fand ich es blöd das meine Figur hinterher aussah wie Arnold Schwarzenegger mit blau leuchtenden tribal Tatoos (kaum zu glauben aber wahr, es wurde viel gelevelt, viel gemetzelt und viel Magie eingesetzt).

    Bis auf die Befürchtung, das mir Natal das Game versauen könnte, freue ich mich auf den neuen Teil. Allerdings fänd ich es besser, wenn das Äußere der Figur veränderbar und frei wählbar aber nicht von seinem Tun abhängig währe, zum Schluss sah mein King schon ziemlich wie ein Freak aus.

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