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Get Smart (Filmkritik)

Die 1960er war das Jahrzehnt der Spionagefilme ala James Bond. Passend zum Hippie-Zeitalter schossen ein Film nach dem anderen und eine Serie nach der anderen schossen wie Pilze aus dem Boden. Es dauerte nicht lange, bis Parodien erschienen. Eine von Mel Brooks erfundene, 5 Staffeln lange Serie war besonders Erfolgreich: Get Smart (in Deutschland bekannt als „Mini-Max“ oder „Supermax“). Nach über 40 Jahren wagt Regisseur Peter Segal („Spiel ohne Regeln“ oder „Die nackte Kanone 33 1/3“) den (zweiten) Sprung auf die große Leinwand. Das Ergebnis ist ein Agentenfilm mit cleverem Witz, einem Protagonisten, der von einem Fettnäpfchen ins nächste tritt und solider Action.

„Get Smart“ ist eine Art Prolog, denn anders als in der TV-Vorlage ist Maxwell Smart (Steve Carell, „Jungfrau (40), männlich, sucht“) ein kleiner und unbedeutender Analytiker für den US-Geheimdienst CONTROL. Er macht den Bürokram und Vorarbeiten für die Agenten, zu denen er auch gehören möchte. Naxwell kommt zwar selten unbeschadet durch die duzenden Sicherheitstüren der Basis, macht aber seine Aufgaben überdurchschnittlich gut und schreibt 500-Seiten Berichte, die keiner liest – trotzdem wird jeder Wunsch auf Beförderung zum Agenten abgelehnt.

Als jedoch die CONTROL-Operationsbasis durch die Terrororganisation CHAOS nahezu zerstört wurde und die Agenten identifiziert und Opfer von Attentaten werden, bekommt Maxwell seine Chance um als Agent 86 gegen CHAOS vorzugehen. Glücklicher Weise muss er dies nicht alleine machen, denn ihm wird die attraktive Agentin 99 (Anna Hathaway, „Der Teufel trägt Prada“) zur Seite gestellt.

Das wurmt ihn zwar etwas, wollte er doch mit Superagent 23 (Dwayne ‚The Rock‘ Johnson, „DOOM“) arbeiten, erlebt aber auch mit Agentin 99 aufregende und besonders komische Abenteuer. Die Gags sind allesamt perfekt abgestimmt, was durch die allesamt sehr guten und ambitionierten Schauspieler gelingt. Steve Carell scheint geradezu geschaffen die Rolle des Maxwell Smart zu spielen. Er ist so von sich überzeugt und steht zu allem gerade, dass allein schon sein kerzengerades stehen und von Disziplin durchzogenes Gesicht jedem Zuschauer die Tränen vor Lachen kommen.

„Get Smart“ ist DIE Komödie des Jahres – sogar der letzten Jahre. Der Zuschauer wird den gesamten Film (110 Minuten) durchgehen unterhalten. Für jeden ein Muß!

Get Smart – Trailer:

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29. August 2008 | Autor: AssKikaX

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