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Die stille XBOX Live Evolution – was kommt in den nächsten Monaten?

Seit dem Update mit dem Titel NXE – New XBOX Experience – läuft bei vielen Nutzern der Marktplatz nicht mehr richtig flott, ständige Ladepausen und Downloads, die erst nach mehrfachem Klicken wirklich starten, Party-Chats, die sich selbst auflösen oder Sprachaussetzer: Das „Neue XBOX Erlebnis“ ist für die Meisten keine besonders tolles. Doch das soll sich nun ändern, Microsoft arbeitet fieberhaft an einem Update, dass den Marktplatz wieder flott machen soll. Doch das sind nicht die einzigen Neuerungen, wir haben für euch noch ein paar weitere Infos!

Games on Demand

Erstmal nichts wirklich neues für inside-360-Leser. Über die Ankündung von Games on Demand haben wir bereits berichtet. Doch nun gibts weitere Infos zu dem Service. Games on Demand soll im August starten – und bereits zu Beginn sollen 30 Titel zum Kauf bereit stehen. Der Service wird weltweit angeboten – also auch auf dem deutschen Marktplatz. Wöchentliche Updates sollen die Spieleauswahl langsam aber sicher sehr groß machen. Das Lizenzmodell ist das gleiche wie bei XBOX Live Arcade Titeln, sprich: Schlüssel 1 ist die Konsolen-ID (auf der Konsole, auf der der Titel heruntergeladen wurde, kann er von jedem Gamertag offline gespielt werden), Schlüssel 2 ist der Gamertag (wenn man mit dem Gamertag online ist, der den Titel heruntergeladen hat, kann der Titel gespielt werden). Die Online-Preise werden den Ladenpreisen entsprechen – und eventuell gibts in Zukunft auch neue Releases direkt zeitgleich online und im Geschäft.

Bezahlen in Landeswährung und per Kreditkarte

Ein Kritikpunkt vom Verbraucherschutz – und das schon seit langer Zeit: Die Preisangabe in MS-Points ist alles andere als durchsichtig. Damit ist demnächst auch Schluss: Die Preise auf dem Marktplatz werden in der Landeswährung angezeigt, eine Bezahlung via Kreditkarte wird möglich.  MS-Points soll es aber alternativ weiterhin geben, vielleicht wird es in Zukunft dann allerdings keine Karten mehr mit Punkt- sondern mit Geldguthaben geben.

Spiele via XBL bewerten

Um das Finden von wirklich guten Spielen auf dem Online-Marktplatz zu vereinfachen, soll eine Rating-System eingeführt werden. Spieler, die ein Spiel gekauft haben, können den Titel mit bis zu 5 Sternen bewerten und damit anderen Nutzern zeigen, wie gut das Game ist. Wer also in Zukunft die Arcade-Games oder Games on Demand durchstöbert, wird die Titel auch nach der Bewertung sortieren können und so vielleicht die ein oder andere Spieleperle finden.

Des Avatars neue Kleider

Auch der Marktplatz für Avatar-Klamotten dürfte für inside-360-Leser keine große Überraschung sein. Doch wir haben auch hier wieder neue Infos. Zum einen dürft ihr auch hier in Zukunft echtes Geld für virtuelle Klamotten ausgeben.  Es wird z.B. T-Shirts zu Spieletiteln wie z.B. Halo 3 oder Splinter Cell geben – und auch kleine Gadgets. So kann man seinem Avatar einen fernsteuerbaren Halo 3 Mini-Warthog kaufen. Für saftige 320 MS-Points respektive 4 Dollar. Für alle, denen echtes Geld für virtuelle Kleidung einfach zu nerdig ist, haben wir aber auch gute Nachrichten: Spiele können in Zukunft neben Gamerscore auch neue Klamotten oder Gadgets für die Avatare mitbringen– ein weitere Belohnung also für gute Spieler.

6. Juni 2009 | Autor: DerBene

Kommentare

  1. Sehr interessant, vorallem mit dem Mini-Warthog 🙂 Games on Demand könnte eine große Chance für MS werden – wenn der Preis stimmt…

  2. Interessant wäre ob zum einen der Region code der Spiele entfernt wird und ob alle Spiele mit einer IP Sperre versehen sind (20$ auf dem US Marktplatz sind trotz KK Gebühren immer noch viel weniger als 20€ / 1600 MSP in Deutschland).
    Aber ich bin von diesem ersten bekannten konkreten Preis wirklcih überrascht, 20€ für das Spiel ist doch günstig.

    Und zu den Avatar Klamotten als Achievements:
    Gerüchteweise arbeitet man bei Ubisoft an schon an einem neuen Avatar Spiel: 20 Kleidungsstücke und Gadgets in 5 Minuten 😀

  3. Die Chancen für Games on Demand stehen in meinen Augen schlecht: Der Preis soll genau dem Retailpreis entsprechen. Warum sollte ich fürs gleiche Geld auf Hülle und Anleitung sowie Datenträger, der deutlich flexibler ist und auch jederzeit ohne Internet funktioniert sowie den Weiterverkauf ermöglicht, verzichten?

    @ Stargaze: Da steht 20$ nicht Euro – und das ist auch genau der Preis, den man für Lego Star Wars TCS inzwischen im Laden zahlt. In den USA wohlbemerkt. Klar ist dann noch die Frage nach der Ländersperre dar, ich gehe aber davon aus, dass wir aus DE nur € zu sehen bekommen und sicher mehr zahlen dürfen…

  4. @Bene:
    Ich gehe einfch mal von einer 1:1 Umrechnung aus 😉

    Natürlich hat ein Spiel aus dem Laden viele Vorteile gegenüber dem Download und ich würde ersteres auch immer vorziehen, finde die Idee aber nicht schlecht. Hier finde ich z.B. SW: TCS nicht unter 49,95€.

  5. das fehlen eines datenträgers ist auf den ersten blick sicher nen nachteil … aber zocken ohne disc im laufwerk hat auch was reizvolles …

  6. Ansicht könnte man die spiel auch gümstiger anbitten es fallen im den sinne keine Bearbeitung was z.b das pressen angeht opder das material wie rohlinge oder so.
    Es ist nur das game das man laden kann.
    Also wenn man dann dafür echt vollpreis nehem sollte finde ich ist das echt teuer…..

  7. Moin!

    Woher kommt die Info, dass alle Inhalte per KK bezahlt werden können? MS selbst spricht davon, dass der Games on demand Service diese Alternative bekommt, sonst bleibt aber alles beim alten. Zudem halte ich die Angabe das NXE für die Meisten negativ ist für sehr sehr fragwürdig!

    Sonst ganz netter Artikel.

    Gobi Todic
    (Komodowarane an die USA!)

  8. Wäre aber lobenswert, wenn man sich zumindest alternativ vom MS-Points-System verabschieden könnte und alle Marktplatz-Inhalte per Kreditkarte zum „Echtpreis“ bezahlt. Kaufe ich 500 oder 1000 Points, bleiben mir meist 100 oder 200 übrig, mit denen ich erst wieder etwas anfangen kann, wenn ich mir weitere Points zulege. Das würde sich dann erübrigen.

  9. @ Gobi Todic: Wenn Microsoft dies für Games on Demand anbietet, d.h. es Umrechnungskurse für MS-Points in Landeswährung auf den XBL-Servern gibt, spricht alles dafür, dieses Angebot auch auf die anderen Inhalte auszuweiten und damit den Forderungen des dt. Verbraucherschutzes nach einer korrekten Auszeichnung mit echten Preisen nachzukommen. Für den Avatarshop war auch von der Bezahlung in Landeswährung die Rede, daher ist davon auszugehen, dass die Umstellung den kompletten Marktplatz betrifft.

    Das NXE für die meisten Spieler eine negative Erfahrung ist, bezieht sich auf die Onlinegamer. Hier haben in der Tat die meisten Spieler (auch mit denen ich zusammen online spiele) sehr negative Erfahrungen mit dem Marktplatz und auch dem Party-Chat gemacht. Dies sind zwei Dinge, die MS mit NXE vollkommen erneuert – und im Bereich des Marktplatz verschlimmbessert hat. Ich spreche hierbei nicht von den Funktionen an sich, die für sich absolut gute Neuerungen darstellen (Sortierbarkeit und Stöber-Funktion im Marktplatz etc.) aber die Performance ist absolut nicht zumutbar und das schlimmste: Es trifft die Kunden, die bereits sehr viel über den Marktplatz gekauft und heruntergeladen haben.

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