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Bioshock und der Einfluss auf Infinite, Release erst 2012

Irrational Games haben sich mit Bioshock 1 ein Denkmal gesetzt. Viele Spieler bezeichnen den ersten Teil der BS-Serie als Meilenstein – ähnlich wie damals System Shock. Meiner Meinung nach ist Bioshock tatsächlich eines der besten Spiele der letzten Jahre und verdient das Prädikat „eindrucksvoll“ oder auch „wertvoll“.

Tja, wie so oft, sind die Entwickler rund um den Lead Artist Shawn Roberts da etwas anderer Meinung – zumindest ist eine kleine „Selbstgeißelung“ herauszulesen…

Bioshock 1 – Es hätte auch besser sein können…

Shawn Roberts und das Team sind der Meinung, dass man in Bioshock 1 hätte vieles besser machen können. Das Kampfsystem wäre nicht sonderlich aufregend gewesen (Anm.d. Redis: Fand es super und intuitiv…) und das Leveldesign entsprach lediglich vielen Gängen mit teils unterschiedlichen Ausstattungen etc. Es fehlten „freie Räume“ und vorallem hat man im Nachhinein erkannt, dass man die Fähigkeiten des Charakters, wie z.B. die Verwendung der Elektrizität, nicht ausreichend genutzt hatte. Es gab nicht viele Herausforderungen für den Spieler, bestimmte Probleme mit bestimmten Fähigkeiten zu lösen bzw. überhaupt alle Fähigkeiten zu nutzen und hier soll sich etwas ändern…

In Bioshock Infinite möchte man es schaffen, dass der Spieler aus mehreren Vorgehensweisen wählen kann und so seine ganz individuelle Spielerfahrung macht. Irrational Games möchte den Spieler zur Kreativität verleiten, er soll sämtliche Fähigkeiten des Charakters auch nutzen – dies will man im Leveldesign fördern:

“If we do our job well, every person that you ask about how they played through BioShock Infinite will have a different answer.”

Eine schlechte Nachricht noch zum Schluß. Leider ist der Release von Bioshock Infinite auf 2012 verschoben worden. Scheinbar meint man es ernst mit dem oben Geschriebenen 😉

Bioshock 1 – Trailer und Intro

28. August 2010 | Autor: Maynard

Kommentare

  1. Mich wundert die Einstellung der Programmierer nicht, obwohl ich als Spieler Bioshock 1 für ein ganz herausragendes Spiel halte und daran nicht viel zu kritisieren habe.

    Aber ein Programmierer der an dem Projekt massgeblich beteiligt war, sieht das natürlich anders. Er kennt alle die Ideen, die gestrichen wurden, um einen Kompromiss zwischen Kosten und Nutzen zu finden.

    Dennoch bleibt Bioshock für mich ein tolles Spiel und ich denke, jeder hatte seine eigene Art, die Aufgaben zu lösen, ich habe mich zum Beispiel immer lieber auf Waffen verlassen und die PSI Kräfte eher sparsam eingesetzt, andere werden sicher mehr mit PSI gearbeitet haben.

    Schade finde ich das man für das neue Setting nun Rapture verlassen muss. Mir hätte ein Prequeel in Rapture besser gefallen, also keine Änderung an der Location sondern eine Änderung im Spielprinzip, hin zu einem open World Titel mit starken Shooter Elementen, quasi ein „Fallout III“ oder „Oblivion“ in Rapture.

  2. STimme Dir teils zu, würde ebenfalls lieber ein Prequel sehen anstatt nem Lufti-Shock 😀 Aber ein Open World – Spiel? Ne, lieber nich, davon hat man mittlerweile echt genug und die Stimmung sowie Spannung kommt dort wahrscheinlich nicht so stark rüber, wie in einem linearem bzw. „Closed“ World Spiel…

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