XBLA Review: Peggle

Peggle mit nur einem Wort zu beschreiben fällt den wenigsten schwer: Genial!

Ein Spiel, welches den PC und das Internet schon länger befallen hat und somit Millionen von Zockern – ganz gleich ob jung oder alt, Hard- oder nur Coregamer – begeistern konnte fand nun sein Weg auf den Arcademarktplatz und kann endlich gemütlich auf der Couch auf einem großen Fernseher gezockt werden. Und wieder kann es gut und gerne vorkommen das man total die Zeit vergisst und gerne nur noch diesen einen Level lösen möchte….und dann ist es auf einmal 3.47 Uhr mitten in der Nacht…

Die einmalige Spielmechanik irgendwo zwischen Billard, Pachinko, Flipper und dem alten Spielklassiker „Breakout“ sorgt für stundenlangen Spielspass und besitzt eine starke Suchtspirale. Der Mix aus den eben genannten Elementen macht’s möglich! In 55 Level wird man vom Peggle Schüler allmählich zum Meister. Die zehn Lehrer kommen alle mit unterschiedlichen Eigenschaften daher und verleihen dem Ganzen noch ein wenig mehr an Tiefe. So kann man beim Björn Einhörn sehen, wohin die Kugel nach dem ersten Schuss gehen wird. Beim Krabben Claude bekommt man am linken und rechten Bildschirm dann ein paar Flipper spendiert. Die Vorraussetzung dafür ist einen von zwei grünen Pegs zu treffen.  Die eben erwähnten Einsteigerlevels sind recht schnell gemeistert und machen eine Mordsgaudi! Man erwischt sich immer wieder dabei wie man verschmitzt Lächelt, weil man mit schier unendlichen Glück mit der letzten Kugel im Lauf den letzten orangefarbenen „Peg“ getroffen hat.

Daraus besteht nämlich das Ziel: Alle orangen Pegs abräumen und dabei so viele Punkte wie möglich einstreichen. Oftmals spielt das Glück eine große Rolle, ein gewisses Können ist aber auch von Nöten. Und dieses Können wird nach beendigen des Abendteuermodus auch wirklich gebraucht. Denn dann erst geht Peggle so richtig los! 75 Aufgaben wollen im Herausforderungsmodus gemeistert werden. Und die haben es echt in sich! Wem das aber alles dann zu schwer wird, der darf sich dann online, wie auch offline mit einem Freund duellieren. Und genau dort auch wieder dieses gewisse Lächeln auf den Lippen legen wenn man es packt sein Kumpanen mit den letzten Schuss den letzten Peg zu rauben!

Ob es für einen Sinn macht, sich Peggle nochmals via XBLA zu saugen, wobei man doch schon auf dem PC hunderter von Pegs getroffen hat, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Für mich haben sich die 800 MS Points gelohnt, obwohl ich es schon auf den PC gespielt hatte. Punkte die dafür sprechen? HD-Fernseher, gemütliche Couch, Erfolge, gegeneinander Spielen mit Frau. Ganz dicke Empfehlung und bitte unbedingt wenigstens die Probeversion antesten. Ansonsten droht man hier einen Klassiker zu verpassen von dem die Enkel noch erzählen werden….
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17. März 2009 | Autor: Kn0kkelmann

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