Mercury Hg – Quecksilber mit Unterhaltungswert

Man kennt es aus dem täglichen Leben – nichtsahnend nimmt man etwas zur Hand, hat vorher kaum etwas darüber gehört/gelesen, probiert es aus und es fetzt! Sei’s eine CD eines unbekannten Interpreten wo einem das Cover ansprach, ein Schokoriegel mit Sardellenpaste, der eigentlich nicht schmecken DARF und es dann doch tut, oder ein (Arcadespiel) was durch sein Preis auffällt, man aber vorher kaum etwas darüber etwas gelesen hat. Denn schlicht und Simpel, ja, nicht wirklich aufregend schaut Mercury Hg aufm dem XBLA Marktplatz schon aus. Der schmale Preis von 400 MS Points ist aber nicht das einzige was einem positiv überrascht. Erfahrt mehr im kurzen, knappen Review zu Mercury Hg….

Viele kennen sie noch aus den Kindertagen – diese labyrinthartigen Holzkästen wo man eine Murmel durch kippen der Plattform an ihr Ziel bugsieren musste. In der heutigen Zeit hat man da mehr Marble Madness vor Augen, auch wenn man da nur die Kugel steuert und nicht das Level. Bei Mercury Hg ist es anders rum. Dort steuert man einen Quecksilber Klecks in dem man das Level in alle möglichen Richtungen neigt um ihn so an sein Ziel zu bringen. Verschiedenfarbige Hindernisse und andere Herausforderungen sorgen für die nötige Abwechslung und Bestenlisten treiben zur Jagd nach der besten Zeit an. Die Grafik dabei ist schlicht, aber nicht unschön. Sehr weich ist alles gehalten und überfordert das Auge nicht. Der Soundtrack ist elektronisch gehalten, man kann jedoch auch seine eigene Musik mit dazu nehmen und so die Levelumgebung „tanzen“ lassen (Bewährt hierbei haben sich der Bastion-Soundtrack, Black- und Death Metal eignen sich weniger… 😉 ). Eine Vielzahl an Level (rund 60 Stück) und Bonusabschnitte sorgen dafür das man sich lange mit dem Titel befassen kann. Puzzleliebhaber werden ihre Freude dran haben.

FAZIT

Mercury Hg sorgt für kurzweiligen Spass für „schnell mal zwischendurch“. Aber auch die Puzzlenerds werden einige Zeit ihre Freude dran haben. Die Lernkurve steigt nett an, überfordert nicht, ist aber auch nie einschläfernd. Das Gameplay neigt jedoch dazu, wenn man halt nur schnelle und bunte Action mag. Zum Abschalten und zur Highscore Jagd eignet sich das Spiel aber gut. Man mag es kaum glauben, aber es macht richtig gut Laune den silbernen Klecks durch die Level zu bewegen, zumal diese im späteren Verlauf teilweise wirklich gut abgedreht sind. Weniger ist manchmal mehr, auch wenn mehr auch nicht immer gut ist. Mercury Hg sticht jetzt nicht besonders raus, verdient es aber auch nicht im ganzen Puzzlemeer übersehen zu werden. Die 400 MS Points sind genau richtig für solch ein Spiel, mit dem man einige Zeit verbringen kann. Das liegt aber vermehrt am persönlichen Gusto. Ein lokaler Co-Op hätte dem Spiel ganz sicher gut getan, wird jedoch leider nicht angeboten. Schade, denn so bleibt einzig und alleine die Hatz nach guten Punkten (und Erfolgen) und der perfekten Steuerung des Level.

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29. September 2011 | Autor: Kn0kkelmann

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