Aliens vs. Predator

Vor einigen Jahren wurde erstmalig Aliens vs. Predator entwickelt und innerhalb kürzester Zeit scharrten sich die Gamer um das Spiel, da es damals sehr spannend war, 3 Kampagnen beinhaltete und der Multiplayer ordentlich Spaß machte.

Nun sind etliche Jahre ins Land gezogen und Rebellion hat ein nagelneues Aliens vs. Predator entwickelt – für die Xbox 360, den PC und für die Playstation 3. Ob das Spiel wieder solch ein Renner wird und sich gegen die äußerst starke Shooter-Konkurrenz behaupten kann, wird sich in diesem Teststempel zeigen…

Aliens vs. Predator – in Deutschland nicht erwünscht!

Vorab möchte ich alle Leser unter 18 Jahren darauf hinweisen, dass dieses Spiel äußerst brutale Szenen enthält und ihr deshalb auch kein Exemplar besitzen dürft, gell.

Aliens vs. Predator – Der Teststempel

Mit keinen großen Erwartungen und eher aus einer Laune heraus habe ich Aliens vs. Predator bei meinem Stammhändler geordert. Nach einem Tag hielt ich dann das Exemplar auch schon in den Händen und habe es umgehend in meine röhrende Xbox 360 geschmissen und installiert – fertig.

Das Hauptmenü zeigte bereits das, was ich zuvor schon wusste – 3 Kampagnen sollt ihr sein – spielt als Marine, Predator oder als Alien. Kein Thema, sofort habe ich die Marine-Kampagne gestartet und wurde sogleich mit einer sehr tollen Atmosphäre belohnt. Mit langsamen Schritten durchstreifte ich eine heruntergekommene Anlage, das Pochern meines Scanners machte mich noch nervöser und mein Finger zuckte bei jedem kleinen Geräusch am Gamepad – schwups, wieder wertvolle Patronen verschossen. Es ist einfach sehr geil, mit den allseits bekannten Soundfiles aus den Alien-Filmen erneut Bekanntschaft zu machen. Man fühlt sich direkt in den 2. Teil versetzt, fehlt nur noch, dass Vasquez vorbei kommt und einen fraulichen Machospruch ablässt – aber zurück zum Spiel…

Egal, ob es das Pochern des Scanners ist, die Schußgeräusche eures Maschinengewehrs oder die Schreie der Aliens, die „Knack-Geräusche“ der Predators oder auch dessen Schreie etc. – ihr werdet förmlich in eine tiefe Atmosphäre hineingezogen. Dazu bekommt ihr eine sehr nette, teils extrem geile Optik spendiert. Insbesondere die Lichteffekte lassen einen immer wieder innehalten und man schaut sich einfach nur um und genießt. Der Detailgrad die Texturen mag zwar nicht immer super hoch sein, dennoch werden die Levels gut bis sehr gut dargestellt.

Spielt sich die Marine-Kampagne noch wie ein traditioneller Shooter, bekommt ihr bei der Alien-Kampagne Schwindelgefühle, kann das Ding doch an Wänden und Decken entlangkrakseln. Statt Waffen habt ihr die Alien-Power inne und beißt, schlagt und springt auf eure Gegner – zuvor könnt ihr diese auch mit einem bösen Fauchen anlocken – sehr cool.

Die Predator-Kampagne spielt sich wieder eher wie ein traditioneller Shooter, dafür habt ihr jedoch jede Menge Gimmicks zur Verfügung. Macht euch „unsichtbar“, verwendet futuristische Waffen, wechselt eure Ansicht (Wärmekamera etc.) und zusätzlich kann der Predator weiter und höher springen als seine Gegner.

Die Einzelspieler-Kampagnen haben sehr viel Spaß gemacht und der Multiplayer sorgt ebenfalls für mächtig viel Laune. Es wäre zu schade, wenn sich nicht genug Spieler über Xbox Live finden würden, da hier eine wirkliche Online-Perle schlummert. Selten hatte ich (als Ego-Shooter-Muffel) so viel Spaß bei Deathmatch und anderen Varianten. Welch Gaudi als Predator oder Alien die Gegner in Angst und Schrecken zu versetzen und sie schlußendlich ins Jenseits zu befördern.

Das Fazit:

Aliens vs. Predator ist ein wahrer Spaßgarant für alle Shooter-Fans und insbesondere für die, die die Filme auch nur annähernd mochten. Die Solo-Kampagne überzeugt durch spannende Action und einer netten Story sowie einer sehr guten Atmosphäre. Der Multiplayer-Part ist jedoch das Herzstück des Spiels und ich möchte hiermit alle aufrufen, diesen Multiplayer-Spaß zu fördern…

Mit Aliens vs. Predator bekommt ihr ein tolles Spiel! Wo bleibt der Nachfolger, Rebellion? 🙂

Die Wertung

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Zweite Geige

AssKikaX: Mir hat AvP richtig viel Spass gemacht. Als Marine ist es immernoch ein beklemmendes Gefühl, wenn der Motiontracker vor sich hin blubbt und man auf ein „peep“ wartet. Das eher taktischere Vorgehen des Predator und des Aliens sind ebenfalls sehr packend:: Ich habe stets versucht mich ungesehen anzuschleichen. Allerdings hat AvP kleiner Macken: Die Finishing-Moves werden auf Dauer eintönig und die Alien-Kampagne ist viel zu kurz. Ich hoffe immernoch, dass Gearbox’s Colonial Marines doch noch dieses Jahr erscheint. 9/12

Aliens vs. Predator – Der Story Trailer

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Aliens vs. Predator – Nightclub Scene/ Action im Nachtklub – sehr cool!

19. Februar 2010 | Autor: Maynard

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