Inside 360 – Kn0kkelmann’s Teststempel: Onechanbara Bikini Samurai Squad

Kurz und knapp soll es hier und jetzt wieder zugehen. Eindeutig, zweideutig wenn man sogar will, denn unser Teststempel a.k.a. Review soll ja nur ein relativ kurzes Fazit darstellen. Und wenn man den Namen Onechanbara: Bikini Samurai Squad liesst, dann lässt sich doch schon quasi erahnen das da etwas ganz knapp sein muss! Müssen ja nicht mal die Outfits der beiden Schwestern sein. Ob das japanophile Moderbrüder Gemetzel überhaupt überzeugen kann und einen Stundenlang vor der Box fesselt, dass werdet ihr sogleich lesen. Auf eigene Gefahr natürlich.

Japan ist für viele eine Art Hauptstadt auf dem Mars. Denn das was dieses Land erschafft, das verstehen die wenigsten auf dem Globus. Es sei denn es sind Leute mit einen aufgeschlossenen Verstand, Otakus und/oder Trashliebhaber! Denn in keinem anderen Land wird so viel Schrott auf die Daddelkisten produziert. Das fängt an beim Fummel/Dateing Spiel und endet irgendwo beim Zombie metzeln. Schön gespannter Bogen! Kommen wir nun zum eigentlichen Spiel aus dem Hause Tamsoft.

Onechanbara – Bikini Samurai Squad ist doof! Ganz klar! Aber es ist sogar so doof das es schlichtweg einfach genial ist und irgendwo Spass macht. Auf einer ziemlich perversen Art und Weise irgendwo. Denn ich erwische mich alle 5 Minuten dabei wie ich mir selber denke: „Warum tust Du dir das weiter an?“ Doch dann landet mein Schulmädchen Saki eine so klasse Combo das es 30 Moderbrüder zerhexelt , den Bildschirm besudelt und ihr anschließend die ganze Sauce vom Leib tropft. Sehr pikantes Detail hierbei: Saki sieht aus als hätte sie vergessen einen O.B. ein zu führen und es ihr dabei nur so unterm Schulmädchenrock raus tropft.

Das ist jedoch auch ein Zeichen dafür das sie bald in ein Blutrausch verfällt. Nicht wegen des vergessenen Wattebausches, nein, mehr deswegen weil sie schon ein grosse Anzahl an Zombies zerteilt hat. Einmal in diesen Zustand ist nur mit Hilfsmedizin ein Kraut gewachsen. Denn dieser Zustand zerrt an den Kräften und so zieht es in regelmäßigen Abständen ein Lebenspunkt ab. Die Medizin wird aber sehr häufig von zerhackten Gegnern fallen gelassen, genauso wie Erfahrungspunkte. Jawoll, wir haben es hier schon fast mit ein Rollenspiel zu tun. Denn diese Punkte kann man in die Mädels investieren, damit sie noch mehr Moves zeigen, noch mehr aushalten, oder gar einen zehn Meter entfernten Untoten treffen können. Und da greift dann wieder ein wenig der Spassfaktor und verleiht dem Titel minimale Tiefe.

Diese wird auch benötigt, denn ansonsten ist alles so dünn wie Reispapier! Eine Story ist vorhanden, ohne Vorkenntnisse des ersten Teils leider nicht ganz nachvollziehbar, aber auch nicht weiter wichtig. Spass, Titten, Blut und Zombies stehen hier ganz klar an erster Stelle. Technik spielt keine Rolle, denn man bewegt sich stets auf PS2 Niveau, nur halt alles in feiner HD-Auflösung. Um Spass zu haben könnte man auch alle Tasten des Controllers außer die X-Taste weg zaubern. Obwohl….die weiteren Tasten für´s Springen und Treten verleihen dem ganzen doch etwas mehr würze. Denn die Level laufen alle nach dem gleichen Schlauchmuster X ab. Man macht also Stunde um Stunde immer das gleiche und dennoch kann man so was wie Freude und Spass empfinden.

Denn Onechanbara eignet sich prima zum „dazwischen“ Spielen. Keine Lust auf schwere Kost? Klasse! Rein mit den Bikini Wurstfachverkäuferinnen! Der Chef / Lehrer / Nachbar war wieder gemein zu euch? Supi, hier dürft ihr euch abregen und den drei Damen (ja, Annna (wird im Spiel wirklich mit drei „n“´s geschrieben) gesellt sich auch etwas später mit dazu) danach noch im „Dress Up“ Modus etwas neues anziehen, oder sie nur in Höschen und BH durch die Levels jagen. Und wenn sie so fein rennen, dann kann man ihnen sogar beim rhythmischen Stöhnen lauschen….

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Fazit

Ja mei….was soll man(n) da nur raten? Wie geschrieben, Onechanbara: Bikini Samurai Squad ist so schlecht das es gut ist. Eine Trashkönigen der man huldigen sollte, wenn man keine, wirklich keine Ansprüche stellt. Die Erfolge sind recht schwer zu erreichen, der zwei Spieler Coop Modus ist nicht der Brüller und ein online Coop gibt es (unverständlicherweise!) nicht! Die Schlauchlevels pendeln von der Zeit her zwischen 3 und 30 Minuten. Nach rund 8 Stunden dürfte der Spaß vorbei sein, je nachdem wie man Spielt. Als einer der gerne konventionell Spielt habe ich meine helle Freude an den beiden Schwestern. Schon alleine um meine Trashgames zu vollenden benötigte ich den Titel. Für mich ist die Optik nicht wichtig, Gameplay auch nicht so doll. Fun ist das was zählt! Und der kommt hier an erster Stelle. Wenn ihr euch mal auf einer anderen Art unterhalten wollt, einfach mal den Kopf ausschalten wollt und euch an der virtuellen Fleischeslust laben wollt, dann schlagt zu! Den Onechanbara kann man schon recht günstig erstehen.

Die Wertung

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[xrr rating=4/12 label=“Sound:“ display_as=fraction_stars fraction_separator=“ / „]
[xrr rating=5/12 label=“Motivation:“ display_as=fraction_stars fraction_separator=“ / „]
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17. März 2009 | Autor: Kn0kkelmann

Kommentare

  1. Um den herlichen Teststempel nicht zu versauen, werde ich meine zusätzliche Meinung per Kommentar nachreichen:

    Onechanbara ist für jeden Trashgamer ein Paradies. Wie unser Kn0kkelmann schon geschrieben hat: Das Teil ist sooooooo schlecht, dass es wieder gut ist – auf irgendeine Art und Weise.
    Grafik ist definitiv „pfui“, Animationen sind dröge, der Sound ist schwach (außer das Stöhnen 😀 ).

    Hack and Slay (oder Slash) in Reinkultur und technisch eine Katastrophe – Trashgamer-Herz, was willst Du mehr?

    Ach, Kn0kkel, musste echt lachen beim Lesen – einfach köstlich 🙂

  2. Hi,

    vielen Dank für den Bericht. Auch ich habe viel Spaß mit den drei Damen (obwohl Annna – na ja, das mit dem Schießen mach nicht wirklich viel Spaß) – von daher habe ich in einem günstigen Moment zugeschlagen und mir die Wii-Variante auch noch zugelegt – die ist ja sogart auf die Wiimote ausgelegt und das Schlagen stärkt auch noch den rechten Arm :)… Aber wie auch schon festgestellt, die Grafik ist in den Cutsceenes eigentlich brauchbar, das wird jedoch durch massive Grafikfehler zunichte gemacht. Im Spiel selbst sehen die Schwestern immer noch sehr gut aus – die Zombies und auch die Endbosse dagegen überhaupt nicht. Aber was soll’s – wie schon wo anders gesagt – es gibt Mädchen… und Schwerter.. was will man mehr 🙂

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