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Inside Special: Prototype

Mein Name ist Alex Mercer und alles geschah über Nacht…

Wie so oft, fühlte ich mich auch an diesem Morgen mieserabel. Hatte ich wieder zu tief ins Glas geschaut? Ich kann mich nicht erinnern. Überhaupt kann ich mich an nichts erinnern. Wo bin ich hier? Wer bin ich? Alex. Alex Mercer…Mein Name ist alles, was mir geblieben ist.

In diesem fremden Zimmer, was sicherlich meine Wohnung zu sein scheint, kommt mir nichts bekannt vor. Angst macht sich breit und ich werde nervös. Was hat das alles zu bedeuten? Mein Körper fühlt sich so anders an…

Ich muß hier raus! Vielleicht erinnere ich mich draußen an irgendetwas. Mit angsterfüllten Schritten gehe ich zur Haustür. Es ist so still. Wie kann es in einer Stadt wie New York so ruhig sein? Als ich auf die Straße schreite, macht sich Panik breit. Aus der gewohnt hektischen Stadt ist ein Ort des Grauens geworden…

Das Grauen in Gestalt

Ein Virus rafft die Bevölkerung von New York dahin. Viele werden zu Zombies, andere wenige zu flinken Mutanten-Monster, die sogenannten Hunter. Um dieser Situation Herr zu werden, hat die Regierung eine Spezialeinheit des Militärs aus dem Boden gestampft, die Black Watch.

Und was ist mit unserem Virusträger? Alex Mercer hat es ganz besonders schlimm erwischt. Er ist kein Zombie und auch kein Hunter. Er mutiert zu einem Gestaltenwandler. Die Fähigkeiten, die ihm über Nacht verliehen wurden, hat er auch bitter nötig um herauszufinden, was mit ihm und New York geschehen ist.

Isolation von New York

Es gibt wenige Gebiete, die noch nicht vom Virus befallen wurden und noch völlig normal ausssehen. Die anderen Zonen kommen jedoch der Hölle gleich, wo das Chaos regiert. Infizierte jagen Menschen, die Black Watch jagen die Mutanten und Zombies. Überall geschieht etwas, Autos brennen, Scheiben zersplittern, Straßen brechen auf, Häuser werden in Schutt und Asche gelegt. Und wir sind mitten drin! Natürlich bedroht von allen Seiten!

Der Gestaltenwandler

Das Virus kommt uns gerade Recht, da wir durch ihn nicht nur sehr stark werden. Man hat die Möglichkeit Passanten und auch Gegner zu assimilieren, was in einer brutalen Animation gezeigt wird. Aus unseren Händen werden messerscharfe Krallen, wir können wie Spiderman wahnsinnig hoch und weit springen, an Häuserfassaden hochrennen, Autos durch die Gegend schmeißen und und und.

In einem praktischen Ringmenü kann man aus drei Kategorien (Angriff, Verteidigung, Wahrnehmung) jeweils eine Fertigkeit auswählen. Um weitere Fertigkeiten zu erlernen, muß man Erfahrungspunkte durch lösen von Aufträgen ergattern.

Folgende Situation: Ihr werdet von mehren Zombies eingekreist, überall Rauch und Qualm, die Sicht ist extrem schlecht und könnte für euch das Todesurteil bedeuten. Also schnell ins Menü. Als erstes wählen wir die Steinhaut in der Kategorie Verteidigung, um mehr Schaden einstecken zu können. Dann nehmen wir als Angriff den Whip Fist, der ganze Gegnergruppen mit einem perfekten, wagerechten Schnitt zerstückelt. Und um durch den Rauch blicken zu können, nehmen wir noch die Infrarotsicht, damit kein Zombie entkommen kann. Die Schlacht kann beginnen!

New York ist offen!

Prototype ist ein Open-World-Game. Man kann sich absolut frei bewegen und sich richtig austoben und rumprobieren. Dabei hinterlässt die Grafik und besonders die Physikengine einen tollen Eindruck. Die Stadt wird sehr detailliert dargestellt, die Texturen sind gestochen scharf, überall wo man hinschaut bietet einem das Spiel aufwendige Effekte. Springt man aus einer großen Höhe auf ein Auto, verbeult sich dieses und die Scheiben zerbersten – einfach cool! Die Animationen der Gegner und Passanten wirken lebensecht. Apropos Passanten: Wie im Spiel Assassin`s Creed kann der Spieler in Menschenmassen untertauchen und so diversen Gefahren entkommen.

Alex Mercer kann zwar nicht in Autos steigen, jedoch kann er in gekaperte Panzer und Helikopter steigen und so für Verwüstung sorgen.

Story und Aufträge

Während man sich gegen die gefährlichen Hunter, Zombies und der Black Watch wehren muß, gilt es auch, den Grund für das Chaos herauszufinden. Im Laufe des Spiels bekommt Alex Mercer immer wieder kleine Infoschnipsel, die als Videos im Spiel dargestellt werden. Alle Informationen bilden das Web of Intrigue. Dieses wird als richtiges Netz auf einem extra Bildschirm dargestellt. Die Filme bilden dabei Knotenpunkte, die wiederum mit mehreren anderen Punkten verbunden sind. Jederzeit lässt sich dieser Bildschirm aufrufen und man kann schnell überprüfen, wie viele Informationen man schon gesammelt hat und welche man noch benötigt.

Die Informationen bekommt man entweder durch erledigen von Aufträgen oder durch das Aufsuchen von bestimmten Passanten, die als Informationsträger angezeigt werden. Diese muß man dann auf prototypische Art befragen 😉

Wer das Spiel recht schnell durchzockt, wird nicht in den vollen Genuß der spannenden Story kommen. Um diese komplett zu erfahren, sollte man alle Informationen sammeln und den Ursprung des Chaos entdecken.

Der Leisetreter

Nicht alle Missionen müßen mit Gewalt und viel Krawall gelöst werden. Es gibt oft mehrere Wege, an Informationen heranzukommen. Alex Mercer kann sich z.B. an eine Militärbasis heranschleichen, die Mauer erklimmen und die Gestalt eines Wachpostens annehmen. Mit diesem Äußeren kann er problemlos in der Basis umhergehen und die nötigen Aufträge erfüllen. Toll: Wenn man sich einen General schnappt und seine Gestalt annimmt, kann man auch ganze Truppen befehligen und diese gegen Zombies oder Hunter antreten lassen.

Basenkampf

Ähnlich wie in einem Strategiespiel ist es möglich, dass Basen errichtet werden – nicht von einem selbst sondern von der Black Watch bzw. den Mutanten/ Zombies. Wenn z.B. die Black Watch ein Gebiet/ Zone von den Mutanten freigräumt haben, errichten sie eine Basis. Diese Basis gibt es in mehreren Ausbaustufen. Erst steht dort ein einsames Haus mit Wachposten, in der höchsten Stufe ist eine nahezu uneinnehmbare Festung mit Hubschrauberlandeplatz und Panzern sowie Raketentürmen.

We are watching you!

In dem vom Militär besetzten Gebieten muß der Spieler gut aufpassen, da es überall in den Straßen patrouillierende Cypher-Drohnen gibt, die bei der Entdeckung eines Infizierten sofort Verstärkung per Funk herbeirufen. Falls Alex entdeckt wird, erscheint über ihm ein Totenkopfsymbol. Entweder der Spieler zerstört die Drohne oder er versucht in Menschengruppen unterzutauchen bzw. einen Passanten zu assimilieren und dessen Gestalt anzunehmen.

Ebenfalls Acht geben muß der Spieler vor Polizisten, die in „sauberen“ Gebieten als Frühwarnsystem für das Militär arbeiten und Auffälligkeiten sofort an die Black Watch weitergeben. Somit sollte man nicht unbedingt im Augenschein eines Sicherheitsbeamten Häuserfassaden hochlaufen oder seine Krallen ausfahren.

Extended Trailer

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Einfach atemberaubend!

Das Spiel ist noch nicht fertig aber es versprüht eine tolle Atmosphäre, zeigt eine geniale Optik, beinhaltet jede Menge interessanter und spannender Ideen. Die Steurung funktioniert schon sehr gut und man spührt förmlich die Bewegungen der Spielfigur. Das alles wird in einem sehr harten Gewaltfaktor dargestellt und weiß ebenfalls zu gefallen.

Wenn ihr volljährig seit und ein Faible für Open-World-Spiele besitzt, solltet ihr euch den Titel vormerken!

Multiplayer: Es wird möglich sein Prototype über einen 2 Spieler Coop – Modus zu spielen. Yes!

CES 2008 Black Watch Featurette

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GDC 2008 New York City Dev. Diary

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Zusätzliche Informationen:

Prototype wird von Radical entwickelt, die schon mit Simpsons Hit & Run, Hulk und Scarface Erfolge im Bereich der Open-World-Spiele feiern konnten. Das Spiel wird voraussichtlich im 4. Quartal 2008 für die Xbox 360, PS 3 und PC erscheinen.

Die offizielle Seite von Prototype findet ihr unter folgendem Link: Prototype

[ratings]


29. August 2008 | Autor: Maynard

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