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Gamescom – Ende in Köln?

Nach nur zwei Jahren könnte die Geschichte der Gamescom in Köln bald wieder zu Ende sein. Wie der Kölner Express in seiner heutigen Ausgabe unter Berufung auf Messechef Gerald Böse berichtet, befindet sich die Köln Messe in einer Umstrukturierungsphase. Laut Böse möchte man sich zukünftig auf erfolgreiche Bereiche wie Ernährung und Einrichtung konzentrieren und so bis zu 10 Millionen Euro pro Jahr einsparen um bis 2015 in die schwarzen Zahlen zu kommen. Ein erstes Opfer der neuen Strategie war bereits die Ecclesia. Auch zur Gamescom äußert sich Böse: „In Leipzig machte die Gamescom zehn Jahre lang Verlust, so weit möchte ich es nicht kommen lassen.“ Zur ebenfalls seit zwei Jahren stattfindenden Role PlayConvention (RPC) äußerte sich der Messechef zwar nicht explizit, allerdings dürfte auch diese in der Öffentlichkeit sehr beliebte Veranstaltung dem Rotstift zum Opfer fallen.

8. April 2011 | Autor: Stargaze

Kommentare

  1. Berlin, Berlin wir fahren nach BERLIN! 🙂 *aufeinefacepalmvontomekwart* Hier schmeckt das Bier auch viel besser…Kölsch ist nicht so meins.^^

  2. Ich glaube, wenn die gc Köln verlässt geht sie komplett aus deutshcland weg. Einen zweiten Standortwechsel innerhalb weniger Jahre ist nicht gut und dann noch unsere deutschen Erwachsenen-Bevormundungs-Gestzte: Paris und London hatten wohl schon vor zwei Jahren interesse.

  3. Also Paris wäre jetzt auch nicht so schlimm. Viel weiter als Berlin ist das von mir aus auch nicht. Mein Französisch ist zwar nicht unbedingt gut, aber meiner Freundin würde das bestimmt gefallen xD

  4. Die GC in Leipzig hat immer Verluste gemacht? Sehr merkwürdig. Noch nie was davon gehört.

  5. Finde ich auch eine merkwürdige Aussage. Wenn die Leipziger trotz des immensen Ansturms und den extrem viele Ausstellern echt so krasse Verluste gemacht hätten, dann müsste man echt an den wirtschaftlichen Fähigkeiten der Veranstalungs-GmbH zweifeln… naja da sucht wohl jemand einfache Ausreden, die GC in Köln dicht zu machen 🙁 echt schade…
    Zumal es keinen Grund gab aus Leipzig wegzugehen. Naja jedenfalls nicht von Seiten der Leipziger Messe GmbH…

  6. Wenn Köln jetzt crasht, wars das für mich mit der GC

    Da kann echt was nicht stimmen, da treten sie Dich tot und die verdienen Nichts dran? so so

  7. @Kn0kkelmann

    Also wenn die Branche es in Berlin nochmal versuchen will sollen sie es ruhig tun allerdings glaube ich auch das wenn ein neuer Standort gesucht wird dieser nicht wieder in Deutschland sein wird. Eine Verlegung ins Ausland hätte auf jedenfall den Vorteil das der verkappte Jugendschutz aus Deutschland dann keine Rolle spielen würde.

    Allerdings ist die Meldung mittlerweile schon wieder veraltet denn die Messe Köln hat selbst via Pressemitteilung reagiert und demnach wird die Struktur von derzeit sieben bereiche auf 4 bereiche verkleinert und diese sind Einrichtung, Ernährung, Digitale Medien sowie Haus Garten & Freizeit.

    Laut Gamestar war in dem Artikel auch gar nicht die Gamescom gemeint sondern die Kölner Spielemesse und wurden einfach nur verwechselt was wohl nicht gerade für den Express spricht.

    Hier der Link zur Pressemitteilung der Messe Köln

    http://www.koelnmesse.de/de/presse/pressemitteilungen/81pressemitteilungen.php?aktion=pfach&p1id=kmpresse_kmu&format=html&base=&tp=k3content&search=&pmid=kmeigen.km_pr08_1302176921&start=0&anzahl=10&channel=kmeigen&language=d&archiv=

    und hier der Link zum Gamestar-Artikel

    http://www.gamestar.de/news/branche/2322130/gamescom.html

  8. @Tomek:

    In Köln gibt es keine „Spielemesse“. 😉

    Den Wiederruf der Kölner Messe GmbH hab ich auch gelesen, allerdings ist es bekannt, dass soclhe Veranstaltungen dem neuen Messechef mit dem passenden Namen Böse ein Dorn im Auge sind.

    Zur Erklärung (und auch um die Sache mit dem Verlust in Leipzig zu erklären):

    Eine Messe wie die Gamescom / Games Convention kann und konnte niemals alleine kostendeckend arbeiten. Durch die vielen Besucher sind auhc die Kosten für Polizei, Sicherheitsdienst, Brandschutz und nicht zuletzt Reinigung entsprechend hoch.

    Das sich eine soclhe Messe trotzdem rechnet liegt ganz einfach an dem Geld, dass die Besucher im „Umland“ der Messe lassen (Essen, Taxi, ÖPNV, Hotels, Geschäfte etc).

    Normalerwiese gehören die GmbHs der Messegesellschaften nämlich zu einem ganzen Teil dem jeweiligen Bundesland (Die Messe Leipzig glaub cih zu 30% dem Land Sachsen). Entsprehend verdient das Land durch Gewerbesteuern auch am im „Umland“ der Messe ausgegebenen Geld – so rechnet sich die Messe wieder.

    In Köln sieht die Sache aber etwas anders aus: Durhc den kölschen Klüngel um den Neubau der Messe ist die stadt nur noch Mieter der Messe, die eigenliche Kölnmesse GmbH ist komplett unabhängig – Und verdient entsprechend nicht an den Steuern des im Umlandes ausgegebenen Geldes.

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