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Enslaved – Auf der gamescom angespielt

Nachdem Ninja Theory mit Heavenly Sword auf der PS3 bereits ein ordentliches NextGen Debut hingelegt hat geht man nun mit Enslaved in die Vollen. Im interessanten weil komplett anderen postapokalytischen Szenario springt und rennt der Spieler um sein Leben.

Auf der gamescom konnten wir einen kompletten Level das Action Adventures antesten. Wir sind dabei im Inneren einer riesigen Flugmaschine die über verlassene Städte und viel, viel Dschungen fliegt.

Das etwas nicht stimmt merkt der Spieler recht schnell, denn im Inneren des Flugzeuges fliegt so ziemlich alles in die Luft, also sollten wir flüchten – Leichter gesagt als getan, der direkte Weg über eine Gitterbrücke bricht vor uns zusammen, also nehmen wir den Umweg die Rohrleitungen hoch und eine Etage höher geht es weiter.

Die Klettereinlagen erinnern dabei stark an die halbautomatische Steuerung eines Prince of Persia oder Assassins Creed. Entsprechend schnell und akrobatisch muten die Klettereinlagen an.

Werden die ersten Gegner noch gnädigerweise durch herumfliegende Trümmer beseitigt wird es kurze Zeit später Ernst: Ein Robotter stellt sich uns in den Weg, der erste Versuch uns an ihm vorbei zu schleichen endet mit einem Treffer aus seiner Waffe und dem sofortigen Tod des Charakters – hier ist nichts mit Blei schlucken.

Also suchen wir uns einen alternativen Weg: Wieder geht es Rohre rauf und über eine kleine Brücke, kurze Zeit später sind wir hinter dem Roboter außerhalb seines Sichtfeldes. Im Laderaum finden wir endlich unsere Kampfhandschuhe, von jetzt an können wir uns Gegnern entgegenstellen, die Steuerung der Kämpfe gleicht einem reinrassigen Hack an Slay, wir reihen Kombos aneinander und schalten so noch einige Gegner aus.

Einige Sprungpassagen und Kämpfe später schmiert die Flugmaschine vor einer halb vom Urwald verschluckten Stadt ab und die Demo beendet. Technisch macht Enslaved bereits in dieser Version einen hervorragenden Eindruck: Absolut flüssig und mit vielen Details versehen läuft und springt man durch die äußerst interessant gestaltete, postapokalyptische Welt.

Fazit:

Die gezeigte Version von Enslaved sieht vielversprechend aus, die Steuerung geht gut von der Hand, die Technik stimmt und die Welt ist interessant. Enslaved könnte ein richtig gutes Spiel werden, abzuwarten bleibt allerdings ob Ninja Theorie die Qualität des Demolevels beibehalten und genug Abwechslung bieten kann.

[xrr rating=9/12 label=“Gamescom Eindruck:“ display_as=fraction_stars fraction_separator=“ / „]

20. August 2010 | Autor: Stargaze

Kommentare

  1. Habe da keine Sorge bzgl. Enslaved – das Spiel wird klasse, weil endlich mal anders als die ganzen Retortenspiele auf der Xbox 360

  2. Ich fand es furchtbar. Vielleicht nicht das schlimmste Spiel der Messe – Aber das Schlimmste, das ich gespielt habe. Es sah furchtbar aus und der Charakter steuerte sich wie ein Sack voll Wasser. Nein, danke!

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