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Alan Wake – Erste Spielszenen bringen Licht ins Dunkle *Update*

Lange war es ruhig um ihn. Fast konnte man glauben, dass finnische Entwicklerstudio Remedy sei genau von der selben Schreibblockade betroffen gewesen wie der titelgebende Held ihres aktuellen Projekts Alan Wake. Angekündigt ursprünglich für 2008 gab es die ganze Zeit vom Spiel nur wenig zu sehen, manche stellten die Titel in eine Ecke mit dem Duke (Als dieser wirklich noch erscheinen sollte) und andere waren sogar der Meinung, Remedy hätte sich übernommen und das Spiel würde nie kommen, sei womöglich schon eingestellt. Das Einzige was es zwischendurch mal zu sehen gab waren kleine Bildschirmschnipsel – Bis jetzt, denn auf der aktuellen E³ meldet sich Alan Wake mit einem fulminanten Auftritt zurück! Aber erst mal kurz zum bekannten Inhalt:

Alan Wake ist ein erfolgreicher Schriftsteller, der gerade unter einer Schreibblockade leidet. Um sein Leben wieder in geordnete Bahnen zu lenken entschließt er sich zusammen mit seiner Frau Urlaub im beschaulichen Bright Falls im Nordwesten der USA Urlaub zu machen – Shinning lässt grüßen. Es dauert nicht lange und seine Frau verschwindet spurlos. Darüber hinaus scheinen plötzlich seine eigenen Geschichten mit der Wirklichkeit zu verschmelzen und er sieht sich Gefangen in einem Alptraum aus Furcht und Dunkelheit. Irgendwie alles ein wenig wie bei Stephen King und weiter?

Nichts weiter, viel mehr ist zum Spiel bisher nicht bekannt gegeben worden. Das kann man gut oder schlecht finden, wenn man sich die beiden Vorgängerprojekte anschaut, Max Payne 1 und 2, dann weiß man, dass Remedy viel Wert auf eine spannende Geschichte legt und es vielleicht daher besser ist lieber zu wenig als zuviel zu wissen. Zum Gameplay ist nur bekannt, dass vor allem Licht eine wichtige Rolle spielt, denn die Wesen aus der Dunkelheit reagieren ziemlich allergisch darauf. Somit ist die Taschenlampe der wichtigste Begleitern und wenn es mal etwas heller werden soll tut es auch eine Signalfackel. Einen Eindruck vom Gameplay in der Dunkelheit zeigen die ersten echten Spielszenen von Microsofts Pressekonferenz letzten Abend, wo Autor Sam Lake (Das Gesicht des ersten Max Paynes) das Spiel kurz präsentierte:

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Leider zeigte man bisher nur das sehr beeindruckende Gameplay der Nachtmissionen, welches neben reichlich Action vor allem mit einer sehr grusligen Atmosphäre überzeugen kann. Darüber hinaus wird Alan Wake auch bei Tage spielen und dort hetzt der Spieler nicht durch lineare Level sondern durch das frei befahrbare Bright Falls samt wundervoller und idyllischer Umgebung. Von der sind allerdings bisher nur ältere Screenshots vorhanden, die aber auch heute noch fantastisch aussehen. Es bleibt hier nur zu hoffen, dass Remedy bald mehr davon zeigen wird.

Damit bleibt noch die vielleicht wichtigste Frage: Wann kommt das Spiel denn endlich nun wirklich? Zum Schluss der Präsentation verriet man, dass das Spiel im Frühjar 2010 sowohl für die Xbox 360 als auch für den PC erscheinen wird. Also noch ein wenig Zeit für Remedy das Spiel so hinzubekommen, wie sie es sich vorgestellt haben – Und diesmal bitte ohne weitere Verschiebung. Zum Abschluss noch den aktuellen Rendertrailer, der alle bekannten Fakten zum Spiel nochmal schön zusammen fasst:

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*Update*
Ab sofort steht ein Interview mit Sam Lake als Video bereit, in dem er nochmal alles wichtige zum Spiel zusammen fasst. Mit dabei auch einige neue Stellen aus der am Vortag gezeigten Präsentation:

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3. Juni 2009 | Autor: schmusheep

Kommentare

  1. Schade …
    Aus einem Horror-Adventure ist ein Survival-Horror-Ding geworden.

    Ich hätte mir viel mehr ein Resident Evil OHNE Schießen und dem Trallala MIT krasseren Rätzeln alá Syberia und MIT kleinen Dead Space like schockern gewünscht …
    Naja, bye Alan.

  2. Also nach meinem Empfinden ist das Spiel genau das. Was in den Szenen weniger zu sehen war aber von durchaus beschrieben wird ist, dass Flucht ein sehr wichtiges Spielelement sein wird 😀
    Ich fand das ganze erinnerte sehr an Resident Evil 4 mit der beklemmenden Atmosphäre aus Silent Hill.
    Inwieweit man aber große Rätsel erwarten darf steht noch in den Sternen.

  3. Vergleich das Spiel bloß nicht mit dem furchtbaren AitD. Dann lieber Resident Evil 5 in fantastisch gut 😀

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