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Genauer geht es nicht: Die komplette Xbox One Architektur erklärt

„For Microsoft, this was an opportunity to explain a design philosophy that core gamers aren’t connecting with so easily.“

Auf Eurogamer ist ein Transskript eines extrem umfangreichen Interviews veröffentlicht worden. Andrew Goossen und Nick Baker, zwei Hardware-Architekten bei Microsoft, erklären sehr detailliert wie die Xbox One Architektur zustande gekommen ist. Wenn danach noch Fragen auftauchen, dann weiß ich auch nicht.

Danke an schorni.

6. Oktober 2013 | Autor: McLustig

Kommentare

  1. Habe den Text nur mal so überflogen denn das ist mir dann doch zuviel technisches Englisch.
    Im Grunde ist es mir auch egal wie die Konsole funktioniert hauptsache Microsoft kommt nicht irgendwann in die Position von Nintendo und wird von den Entwicklern nicht beachtet weil die Hardware zu schwach ist und die Spiele kommen dann nur noch für den PC und der Playstation 4. Selbst wenn die Spiele auf der Xbox One schlechter aussehen sollten ist es mir erstmal egal denn ich habe ja keinen Vergleich außer wenn ich dann Tests im Internet lese die es verglichen haben.
    Ich vertraue einfach mal darauf das Microsoft auch diesmal wieder was ordentliches zusammengebaut hat das bis zum Ende der Generation mit der direkten Konkurrenz mithalten kann denn das hat ja diesmal auch ganz gut geklappt.

  2. Hardware ist immer zu schwach. Sagt die „jeder“ Entwickler. Ganz egal was man dem auf den Tisch stellt ^^

  3. Das ist ein sehr interessanter Artikel.

    Die XBOX ONE nutzt also Virtualisierungs-Techniken um Spiele und Apps gleichzeitig laufen zu lassen, ohne das die App einen Einfluss auf die Spieleleistung hat? Mal ganz ehrlich, wenn ich Spiele, dann spiele ich und will keine Apps auf dem Bildschirm sehen. Dafür sind dann 10% der Systemleistung reserviert? Das kann ich nicht verstehen, das man dafür 10% der ohnehin schon schwächeren Leistung fest für Tasks reserviert, die nichts mit Spielen zu tun haben.

    Diese 10 % würden bei mir völlig brach liegen, dabei würde es mir ausreichen, wenn man das Spiel pausieren könnte und in alle Menüs wechseln könnte. Das währe mal was Neues! Wenn ich was im System herumfummle, sollte das Spiel eingefroren werden, nicht weiterlaufen. ALso ich will nicht das meine Figur von nem Zombie gefressen wird während ich irgendweinen Quatsch im Dashboard mache. Aber ich fände es geil, wenn ich dort mal was nachgucken könnte, während mein Spiel solange eine Pause einlegt. Dafür müsste man aber keine 10% reservieren, die Power währ dann beim normalen Zocken für das Game verfügbar!

    Einen Vorteil sehe ich aber in der Virtualisierung: Das eröffnet die Möglichkeit, eine Pausenfunktion mit „Suspend to Disk“ zu entwickeln, also die Möglichkeit, ein Spiel jederzeit und an jeder Stelle zu pausieren und später dort weiter zu spielen, und das Systemweit ohne jegliche Unterstützung von seiten der Spiele Entwickler.

    Da viele Entwickler die Speichermöglichkeiten zum Balancing des Games verwenden, und so ein Save File durchaus 8 GB groß werden könnte (kompletter Memory Dump eben) wird es wahrscheinlich nur eine art erweiterter Pausenfunktion werden und keine Option zum wiederholten Laden eines Saves enthalten, aber schon die Möglichkeit, einen Level mitendrin zu speichern währe klasse. Mal sehen, ob die Jungs bei Microsoft auch auf die Idee kommen.

    Insgesamt bestätigt das Interview aber meine Befürchtungen, es wird zu viel Power für unnötige Dinge reserviert statt sich auf die Spiele und den Komfort zu konzentrieren. Das ist sinnvoll, wenn der Spieler das Kinect haben will, aber wer Komfort beim Zocken bevorzugt, hat nichts davon, das für das Kinect so viele Systemressourcen auch innerhalb der Konsole reserviert werden.

    Eines bin ich mir sicher, im Vergleich zur XBOX 360 wird die XBOX ONE eine tolle Performance bieten, aber ich denke im Vergleich zur PS4 wird man die Unterschiede sehen und sie werden im Laufe der Jahre deutlicher zum Vorschein kommen, je besser die Entwickler die neuen Geräte ausreizen und wenn der Markt eine zu deutliche Schieflage in Richtung PS4 bekommt ist davon auszugehen, das die Spiele auf die PS4 hin optimiert werden um im größten Marktesgment möglichst gut aus zu sehen und dann wird halt ein XBOX ONE Port gemacht bei dem man das Spiel so weit abspeckt bis es dort läuft. Etwas niederigere Auflösung, weniger Details, geringere Framerate, da gibt es viele Stellschrauben an denen man drehen kann. Der Spieler wird es sehen, denke ich mal. Das man auch auf der XBOX ONE seinen Spass an den Games haben wird, ist aber auch klar.

    Nur ist halt die Frage, wie viele Zocker eine angeblich optimal Ausbalancierte Konsole haben wollen und wieviele eine haben wollen, wo die Games etwas besser aussehen.

  4. @Nick: Unterschätze nicht Cloud-Seite der Macht 😉

    So oder so ähnlich sehe ich es auch. Leider sehe ich mich, überwiegend aus zeitlichen Gründen, gezwungen, nur eine Next Gen Konsole zu holen. Die Entscheidung fällt nicht leicht, gerade wenn man lange Jahre mit der 360 sehr zufrieden war. Im November wird eine PS4 in mein Haus kommen. Hoffentlich wird es in Zukunft für mich viele Anreize für einen Kauf der One geben, denn irgendwie möchte ich meinen Gamerscore weiter voranbringen 😀 Somit werde ich mit der 360 weiterhin MS die Treue halten und dort die ein oder andere Perle noch zocken bzw. nachholen (genug Spiele habe ich ja…)

  5. Nö, ich bleibe nur der Current Gen etwas länger erhalten, bis sich ein guter Zeitpunkt für die One findet – vielleicht beim ersten richtig gutem Bundle…

  6. @Nick Ich glaube nicht das Microsoft bei der Entwicklung der Xbox One (sprich eines,auf lange Zeit gesehen, Milliardenprojekts) die Leistung außer acht gelassen hat.
    Auch wenn die Hardware-Komponenten der Xbox One schlechter sind werden die beiden Konsolen trotzdem auf Augenhöhe sein da die Entwickler bei Microsoft zu den besten der Welt gehören.
    Die Ps3 hatte auch bessere Hardware aber manche Spiele sahen trotzdem auf der Xbox besser aus.
    Das liegt daran das, dass System der Xbox die Resourcen besser nutzt.

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